Weil die Altenpflege als Schichtarbeit organisiert ist, fällt es gerade in diesem Beruf schwer, die Arbeit von der Freizeit zu trennen. Die unterschiedlichen Arbeitszeiten im Früh-, Spät- und Nachtdienst verleiten dazu, die Themen der Arbeit auch nach Feierabend zu überdenken. Für das Privatleben im Familien- und Freundeskreis kann dies eine Belastung darstellen, und auch für die eigene Gesundheit besteht ein Risiko.

Freizeit Altenpflege

Eine gesunde Work-Life-Balance ist wichtig, damit meine Mitarbeiter zufrieden sind – dass ist uns sehr wichtig (H.Heinz, Heimleitung)

Altenpfleger werden jeden Tag mit Krankheiten und persönlichen Schicksalen konfrontiert, die zum Nachdenken anregen. Wer sich für die Altenpflege als Beruf entschieden hat, kann bedrückende zwischenmenschliche Erfahrungen in der Regel gut verarbeiten. Gibt es jedoch im Privatleben Unstimmigkeiten oder ist ein Patient betroffen, zu dem eine engere Bindung besteht, fällt das Abschalten nach dem Feierabend schwer, die Arbeit bestimmt die Gedanken auch in der Freizeit. Auf lange Sicht stellt diese Belastung ein Risiko für die eigene Gesundheit dar, der Stress kann typische Beschwerden wie Bluthochdruck, Kopfschmerzen oder Verdauungsstörungen auslösen und sogar bis zu einem Burnout in der Altenpflege führen.

Positive Gedanken fördern den Spaß an der Arbeit

Die Trennung von Arbeit und Freizeit ist folglich wichtig, damit die Gedanken für das Privatleben offen sind und die eigene Stimmung nicht getrübt wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass jeder Gedanke an die Arbeit in der Freizeit verboten ist. Wer dem Beruf als Altenpfleger gerne nachgeht, wird von seiner Arbeit ausgefüllt und gefordert, er hat Spaß am Umgang mit den Patienten. Die Arbeit bereitet nicht jeden Tag nur Freude, bereichert aber insgesamt betrachtet das eigene Leben.

Daher darf auch in der Freizeit an die Arbeit gedacht werden, positive Gedanken an den nächsten Arbeitstag sind sogar förderlich für die Gesundheit und die innere Einstellung. Bei der Trennung von Arbeit und Freizeit kommt es lediglich darauf an, die negativen Gedanken, die belastend auf die Stimmung wirken, nach dem Feierabend abzulegen.

Tipps für die Trennung von Arbeit und Freizeit

Wer nach dem Feierabend in der Altenpflege die Gedanken an den Beruf ablegen möchte, sollte hierfür mehrere Tipps beherzigen. Die gedankliche Trennung von Arbeit und Freizeit findet bereits statt, wenn nach Feierabend die Berufsbekleidung abgelegt und der Heimweg angetreten wird. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, genießt schon auf dem Weg nach hause die frische Luft und befreit sich von belastenden Gedanken, Arbeitsgespräche mit Kollegen sollten nach dem Feierabend vermieden werden.

Vor allem an besonders stressigen oder emotional belastenden Tagen ist es wichtig, nach Feierabend nicht mit seinen Gedanken alleine zu sein. Soziale Kontakte wirken sich positiv auf die Stimmung aus. Mit dem Partner, der Familie oder Freunden darf gerne kurz über die Arbeit gesprochen werden, weil dies befreiend wirken kann, andere Themen sollten jedoch im Vordergrund stehen. Sport nach Feierabend baut effektiv den Stress ab und wirkt vorbeugend gegen viele Folgeerkrankungen, Ausdauersport oder entspannender Sport wie Yoga und Pilates sind zu empfehlen. Damit die Freizeit keinen zusätzlichen Stress bringt, darf sie natürlich auch ganz alleine gestaltet werden: Zum Beispiel mit einem spannenden Buch oder einem schönen Film, der die Gedanken in eine andere Richtung lenkt.

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