Endlich mehr Anerkennung für Pflegekräfte

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Sie sind die wahren Helden der Nation, die sich um die „Althelden“ kümmern. Mit Anerkennung werden sie aber beide nicht bekleckert. Im Gegenteil, die heutigen Helden werden mit Bürokratie, Dumpinglöhnen und unmoralischen Arbeitszeiten belastet, die alten Helden müssen unter dem „Sozialstaat“ leiden. Ein bisschen mehr Fairness darf es ruhig sein. Die Rede ist von der Kriegs- und Nachkriegsgeneration, die unser Land wieder aufgebaut hat und vielfach in Altenheimen ihre letzten Lebensjahre verbringt.

Mehr Anerkennung für Pflegekräfte

Wir wünschen uns endlich mehr Anerkennung und Respekt für Pflegekräfte

Und von den heutigen Helden, die sich für einen Job entschlossen haben, der viel mehr ist, als ein Arbeitsplatz. Altenpflegerinnen und -pfleger leisten großes – und sollten auch so behandelt werden!

Noch fristet der Beruf des Altenpflegers, bzw. der Altenpflegerin noch immer ein Nischendasein in Sachen Anerkennung. Oft als „Popo-Abputzer“ abgetan, stehen sie auf dem gesellschaftlichen Niveau von Müllmännern und Toilettenfrauen.

Lange Zeit gab es nicht einmal ein klares Berufsbild, geschweige denn, einen bundeseinheitlich geregelten Ausbildungsweg, um den Altenpflegeberuf zu erlernen. Immer wieder wurde an einem Ausbildungsmodell gebastelt, die Ausbildungszeiten angeglichen und die Inhalte modifiziert. Spätestens mit Einführung des Altenpflegegesetzes im Jahr 2000 und seiner Bekanntmachung im Jahr 2003 erkannte man, wie umfangreich und abwechslungsreich der Altenpflegeberuf und wie wichtig eine qualifizierte Ausbildung ist. Nach wie vor halten sich die Schnellkurse in Altenpflege hartnäckig. Dabei können sie eine solide und fundierte Ausbildung keinesfalls ersetzten, denn eines dürfte mittlerweile klar sein: Mit dem Altenpfleger Gehalt wird man sicherlich nicht reich werden!

Die Altenpflege ist nicht im „Wochenend-Schnellkurs“ zu erlernen, es geht um Menschen und die brauchen mehr als einen Schnellkurs

In erster Linie nämlich kompetente Pflegerinnen und Pfleger, die neben der Pflege und der Liebe zu betagten Menschen auch noch Kenntnisse aus dem medizinischen Bereich und der aktuellen Gesetzgebung mitbringen müssen. Ebenso spielt auch der psychische Aspekt eine große Rolle. Für viele ältere Menschen sind „ihre“ Pfleger das Letzte, woran sie sich in ihrem Leben klammern und in denen sie Halt finden können. Nicht weniger wichtig ist aber auch die psychische Konstitution des Altenpflegers, bzw. der Altenpflegerin. Immerhin geht es tagtäglich um „Leben und Tod“!

Mehr neue Helden für die alten Helden!

Um dem wichtigsten Aspekt dieses wundervollen Berufs nachkommen zu können, nämlich Zeit mit den Bewohnern zu verbringen, anstatt Herr über die Dokumentationspflicht zu werden und sich durch den Bürokratie-Dschungel zu schlagen, braucht es Fachkräfte! Wo sind die modernen Helden unserer Zeit, die sich der Verantwortung stellen? Die Kämpfer, die Rebellen wie sie jede Generation hatte? Je mehr Popularität der Altenpflege zuteil wird, desto schneller kann dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Eines dürfen wir alle nie vergessen: Auch wir werden irgendwann alt, dann sind wir es, die Hilfe brauchen!

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2017-02-23T11:16:26+00:00