In Pflege- und Altenheimen, in Krankenhäusern oder bei ambulanten Diensten sind Pflegedienstleiter/innen tätig, welche überall ein unterschiedliches Pflegedienstleitung Gehalt bekommen. Sie sind für die fachliche und organisatorische Leitung verantwortlich. Dabei übernehmen sie verwaltende Aufgaben wie die Budgetkalkulation, die Personalplanung oder die Kontrolle vorgegebener Qualitätsstandards. Der Beruf der Pflegedienstleitung ist ein sehr anspruchsvoller Beruf, der viel Verantwortung mit sich bringt. Wer ihn ergreifen möchte, benötigt organisatorisches und betriebswirtschaftliches Talent, aber auch eine ausgeprägte soziale Kompetenz. Weil der Bedarf in der Gesellschaft steigt, haben Pflegedienstleiter in der Alten- und Krankenpflege gute Anstellungschancen. Die Verantwortung des Berufs wird entsprechend hoch vergütet, doch es gibt große Unterschiede im Gehalt.

Pflegedienstleitung Gehalt

Pflegedienstleitung Gehalt – Wovon hängt es im Einzelnen ab?

Wie viel eine Pflegedienstleitung verdient, hängt unter anderem von der Größe des Betriebs und der eigenen Erfahrung ab. Mit steigender Betriebsgröße und steigendem Alter erhöht sich auch das Gehalt. Auch der Standort hat Einfluss auf die Vergütung. Die Verantwortungsbereiche verschiedener Pflegedienstleiter können sich stark unterscheiden. Deshalb spielen auch das Tätigkeitsfeld und die individuellen Qualifikationen bei der Festsetzung des Gehalts eine Rolle.

Deutschlandweiter Vergleich: Gehälter in der Übersicht

Das durchschnittliche Gehalt eines Pflegedienstleiters bzw. einer Pflegedienstleiterin liegt deutschlandweit bei 3.030 EUR brutto im Monat. Wird das durchschnittliche Gehalt der einzelnen Bundesländer betrachtet, zeigt sich jedoch ein deutlicher Unterschied in der Vergütung. Während Pflegedienstleiter im Saarland mit 3.780 EUR brutto das höchste durchschnittliche Monatsgehalt erzielen, landen die fünf ostdeutschen Bundesländer auf den letzten Plätzen. In Sachsen ist der durchschnittliche Verdienst mit 1.960 EUR am niedrigsten.

Im Durchschnitt liegt das monatliche Gehalt brutto in den Bundesländern bei:

  • Saarland: ca. 3.780 EUR
  • Hessen: ca. 3.330 EUR
  • Bayern: ca. 3.230 EUR
  • Rheinland-Pfalz: ca. 3.130 EUR
  • Hamburg: ca. 3.130 EUR
  • Nordrhein-Westfalen: ca. 3.090 EUR
  • Baden-Württemberg: ca. 2.980 EUR
  • Schleswig-Holstein: ca. 2.980 EUR
  • Niedersachsen: ca. 2.870 EUR
  • Bremen: ca. 2.850 EUR
  • Berlin: ca. 2.820 EUR
  • Thüringen: ca. 2.740 EUR
  • Brandenburg: ca. 2.650 EUR
  • Mecklenburg-Vorpommern: ca. 2.410 EUR
  • Sachsen-Anhalt: ca. 2.360 EUR
  • Sachsen: ca. 1.960 EUR

* Diese Durchschnittsgehälter wurden durch eine Umfrage unserer Bewerber/innen im Jahr 2015 ermittelt.

Pflegedienstleitung werden: Weiterbildung oder Studium

Pflegedienstleiter bzw. Pflegedienstleiterin ist kein Ausbildungsberuf, sondern eine Weiterbildung. Wer Pflegedienstleiter werden möchte, benötigt eine abgeschlossene Berufsausbildung, beispielsweise zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger. Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung sind erforderlich, um eine Weiterbildung zum Pflegedienstleiter beginnen zu können. Die Weiterbildung kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden. In Vollzeit dauert sie ca. 1 Jahr, als Teilzeit-Weiterbildung ist sie meist nach 2 Jahren abgeschlossen. Während der Weiterbildung erwerben die zukünftigen Pflegedienstleiter Kenntnisse in Bereichen wie Personalplanung, Rechnungswesen, Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaft, Gesprächsführung und Recht. Die anfallenden Kosten sind selbst zu tragen. Allerdings gibt es Förderstellen, die eine Weiterbildung zum Pflegedienstleiter unterstützen.

Eine Alternative zur Weiterbildung ist das Studium. Studiengänge wie Pflegemanagement qualifizieren Absolventen ebenfalls für den Beruf der Pflegedienstleitung. Eine Fachhochschulreife und Vorerfahrung durch Praktika sind übliche Zugangsvoraussetzungen. Je nach Hochschule wird das Studium in Vollzeit oder dual angeboten, die Dauer kann entsprechend variieren. Auch während des Studiums findet keine Vergütung statt, aber Förderangebote wie BAföG können in Anspruch genommen werden. Falls Sie die Weiterbildung erfolgreich beendet haben, finden Sie bei uns attraktive Stellenanzeigen Pflegedienstleitung.

Verdienst steigern durch zusätzliche Qualifikationen

Wer sein Einkommen als Pflegedienstleiter oder Pflegedienstleiterin verbessern möchte, kann durch Zusatzqualifikationen und Schulungen seine Kenntnisse erweitern und zusätzliche Tätigkeiten übernehmen. Spezialisierungen für Pflegedienstleiter finden sich vor allem in den Bereichen Konfliktmanagement, Mitarbeiterführung und IT-Systeme. Besonders bei größeren Pflegediensten sind spezialisierte Mitarbeiter sehr gefragt und werden mit einem entsprechend höheren Gehalt entlohnt.

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