Pflege-Studium berufsbegleitend – Teilzeit studieren in der Pflege

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Viele Pflegefachkräfte möchten sich weiterentwickeln, mehr Verantwortung übernehmen und neue Karrierewege in der Pflege einschlagen. Doch ein Vollzeitstudium lässt sich oft nur schwer mit Schichtdienst, Familie und Beruf vereinbaren. Ein berufsbegleitendes Modell bietet hier eine flexible Lösung. Wer ein Teilzeit Studium Pflege berufsbegleitend anstrebt, kann seinen Berufsalltag fortsetzen und gleichzeitig akademische Qualifikationen erwerben – ohne finanzielle Einbußen oder lange Auszeiten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie ein berufsbegleitendes Pflegestudium aufgebaut ist, welche Voraussetzungen gelten und welche Vorteile es für Ihre berufliche Zukunft bietet.

Warum ein berufsbegleitendes Pflegestudium immer beliebter wird

In der Pflege steigt der Bedarf an akademisch qualifizierten Fach- und Führungskräften seit Jahren. Einrichtungen suchen Pflegeexpertinnen, Praxisanleiterinnen, Stationsleitungen oder Spezialistinnen für Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft. Ein Teilzeit Studium Pflege berufsbegleitend ermöglicht es, diese Karrierewege zu erreichen – ohne den bestehenden Arbeitsplatz aufzugeben. Genau das macht dieses Modell für viele Pflegefachkräfte so attraktiv.

Ein weiterer Grund für die steigende Nachfrage ist die hohe Flexibilität: Berufsbegleitende Studiengänge setzen zunehmend auf digitale Lernplattformen, Online-Vorlesungen und hybride Modelle. So lassen sich Lernzeiten individuell an Schichtdienste anpassen. Auch Arbeitgeber fördern Weiterbildungen zunehmend, da sie von qualifizierten Mitarbeitenden profitieren, die neue Ideen und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis bringen.

Besonders beliebt sind Studiengänge wie Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft, Pflegemanagement oder Advanced Nursing Practice. Sie eröffnen vielfältige Perspektiven – von Führungspositionen über Bildungsarbeit bis hin zur spezialisierten klinischen Expertise. Für viele Pflegefachkräfte ist dies ein wichtiger Schritt, um beruflich weiterzukommen und langfristig bessere Aufstiegschancen zu sichern.

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Wie ein berufsbegleitendes Pflegestudium aufgebaut ist

Ein Teilzeit Studium Pflege berufsbegleitend ist speziell darauf ausgelegt, Studium und Beruf optimal miteinander zu verbinden. Die meisten Hochschulen nutzen dafür flexible Lernformen, die deutlich weniger Präsenzzeiten erfordern als ein klassisches Vollzeitstudium. Der Studienverlauf ist so gestaltet, dass Sie weiterhin im Pflegealltag arbeiten können – und das neu erlernte Wissen direkt in der Praxis anwenden.

Typische Bestandteile eines berufsbegleitenden Pflegestudiums:

  • Online-Vorlesungen & Selbstlernphasen: Viele Inhalte werden über digitale Plattformen vermittelt. Sie können flexibel lernen – auch an freien Tagen oder zwischen den Schichten.
  • Präsenzseminare (meist am Wochenende): Die meisten Hochschulen planen Präsenzveranstaltungen bewusst außerhalb der regulären Arbeitszeiten, oft samstags oder in Blockwochen.
  • Praxisprojekte: Studieninhalte werden häufig mit konkreten Aufgaben im eigenen Arbeitsbereich verknüpft, z. B. durch Qualitätsanalysen, Pflegekonzepte oder kleine Forschungsprojekte.
  • Fachmodule: Je nach Studiengang umfassen sie Themen wie Pflegetheorien, Management, Kommunikation, Evidenzbasierung oder Didaktik.
  • Bachelor- oder Masterarbeit: Zum Abschluss wird oft ein praxisrelevantes Thema bearbeitet – ideal, um Verbesserungen direkt in der eigenen Einrichtung aufzugreifen.

Der Gesamtaufwand ist anspruchsvoll, aber realistisch planbar. Viele Pflegefachkräfte berichten, dass sie mit guter Selbstorganisation und Unterstützung ihres Arbeitgebers Studium und Beruf erfolgreich kombinieren können.

Voraussetzungen und Bewerbung für ein berufsbegleitendes Pflegestudium

Wer ein Teilzeit Studium Pflege berufsbegleitend aufnehmen möchte, benötigt je nach Studiengang bestimmte schulische oder berufliche Voraussetzungen. Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Zugangswege – nicht nur für Abiturienten. Auch erfahrene Pflegekräfte mit Berufsausbildung können ein Studium aufnehmen, sofern bestimmte Kriterien erfüllt sind.

Die typischen Zugangsvoraussetzungen:

  • Abgeschlossene Pflegeausbildung:
    Examinierte Pflegefachkräfte, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen oder Altenpflegerinnen erfüllen meist die Grundvoraussetzung.
  • Berufserfahrung:
    Viele Hochschulen verlangen mindestens ein Jahr Berufspraxis im Pflegebereich – ideal, um theoretisches Wissen mit Alltagserfahrungen zu verbinden.
  • Hochschulzugangsberechtigung:
    • Abitur oder Fachabitur
    • ODER eine abgeschlossene Pflegeausbildung + Berufserfahrung (je nach Bundesland möglich)
    • ODER Meister- bzw. gleichwertiger Abschluss nach dem DQR
  • Arbeitsvertrag in einer Pflegeeinrichtung:
    Einige Programme setzen eine laufende Tätigkeit voraus, um praxisorientierte Projekte zu ermöglichen.
  • Bewerbungsunterlagen:
    Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und in manchen Fällen ein Motivationsschreiben.

Viele Hochschulen führen zusätzlich Auswahlgespräche oder kurze Eignungstests durch – vor allem, um sicherzustellen, dass Bewerberinnen realistische Vorstellungen vom zeitlichen Aufwand und den Inhalten haben. Wer gut vorbereitet ist, hat im Auswahlprozess hervorragende Chancen.

Vor- und Nachteile eines berufsbegleitenden Pflegestudiums

Ein Teilzeit Studium Pflege berufsbegleitend bietet viele Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Für Pflegefachkräfte ist es wichtig, die Vorteile und möglichen Belastungen realistisch abzuwägen. So können Sie entscheiden, ob dieses Modell zu Ihrer persönlichen Situation und Ihren beruflichen Ambitionen passt.

Die größten Vorteile im Überblick:

  • ✔ Studium und Gehalt laufen parallel:
    Sie behalten Ihr regelmäßiges Einkommen und müssen keinen beruflichen Ausstieg riskieren.
  • ✔ Praxisnahe Inhalte:
    Sie können das Gelernte direkt im Arbeitsalltag anwenden – und umgekehrt Erfahrungen aus der Praxis ins Studium einfließen lassen.
  • ✔ Gute Aufstiegschancen:
    Mit einem abgeschlossenen Studium eröffnen sich Positionen wie Stationsleitung, Qualitätsmanagement, Pflegepädagogik oder Pflegemanagement.
  • ✔ Arbeitgeberförderung möglich:
    Viele Einrichtungen unterstützen Weiterbildungen finanziell oder durch flexible Dienstpläne.
  • ✔ Persönliche Weiterentwicklung:
    Sie stärken Ihre Fachkompetenz, Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Zukunftsperspektiven – ein großer Gewinn für die eigene Karriere.

Mögliche Herausforderungen:

  • ⏳ Hoher Zeitaufwand:
    Beruf, Studium und Privatleben gleichzeitig zu managen erfordert gute Organisation und Disziplin.
  • 📚 Lernphasen außerhalb des Dienstplans:
    Prüfungen, Projekte und Online-Lerneinheiten müssen oft in Freizeit oder Ruhezeiten untergebracht werden.
  • 😴 Belastung durch Schichtdienst:
    Wer im Schichtsystem arbeitet, muss seine Lernzeiten sorgfältig planen – gerade nach Nachtdiensten.
  • 💶 Eventuelle Studiengebühren:
    Einige Hochschulen erheben Gebühren, die zusätzlich zum Lebensunterhalt berücksichtigt werden müssen.

Mit klarer Planung und einem motivierenden Ziel vor Augen können Pflegefachkräfte diese Herausforderungen jedoch sehr gut meistern. Viele Absolventinnen berichten, dass ein berufsbegleitendes Studium zwar intensiv, aber absolut lohnenswert war – beruflich wie persönlich.

Fazit: Berufsbegleitend studieren und die Pflegekarriere gezielt weiterentwickeln

Ein Teilzeit Studium Pflege berufsbegleitend ist eine hervorragende Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, ohne den Beruf aufgeben zu müssen. Es kombiniert berufliche Stabilität mit akademischem Wachstum und eröffnet vielfältige Karrierewege – von Leitungspositionen über pädagogische Aufgaben bis hin zu spezialisierten Fachrollen.

Pflegefachkräfte, die bereit sind, Zeit und Engagement zu investieren, profitieren langfristig doppelt: Sie erweitern ihr Wissen, stärken ihre beruflichen Perspektiven und positionieren sich für anspruchsvollere, verantwortungsvollere Tätigkeiten. Gleichzeitig bleibt der enge Bezug zur Praxis erhalten – ein unschätzbarer Vorteil, denn die theoretischen Inhalte lassen sich unmittelbar im Pflegealltag anwenden.

Mit guter Organisation, Unterstützung aus dem privaten Umfeld und – idealerweise – Rückhalt durch den Arbeitgeber lässt sich ein berufsbegleitendes Studium realistisch und erfolgreich absolvieren. Für viele Pflegefachkräfte ist es ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu mehr Verantwortung, besseren Aufstiegschancen und nachhaltiger beruflicher Zufriedenheit.

FAQ – Häufige Fragen zum berufsbegleitenden Pflegestudium

Wie lange dauert ein berufsbegleitendes Pflegestudium?

Ein Teilzeit Studium Pflege berufsbegleitend dauert je nach Hochschule und Abschluss in der Regel zwischen sieben und neun Semestern. Masterprogramme umfassen meist drei bis fünf Semester. Die verlängerte Studiendauer ermöglicht eine bessere Vereinbarkeit mit dem Berufsalltag.

Kann ich während des Studiums weiter in Schichten arbeiten?

Ja. Die meisten Programme sind genau darauf ausgelegt. Online-Vorlesungen, flexible Lernphasen und Präsenztermine am Wochenende erleichtern die Planung. Viele Studierende reduzieren jedoch die Wochenarbeitszeit leicht, um genügend Lernkapazität zu haben.

Welche Studiengänge sind für Pflegefachkräfte besonders sinnvoll?

Beliebt und praxisnah sind Studiengänge wie Pflegewissenschaft, Pflegepädagogik, Pflegemanagement, Advanced Nursing Practice und Gerontologie. Sie eröffnen vielfältige Karrierewege in Leitung, Lehre, Forschung und spezialisierter Praxis.

Welche Kosten muss ich einplanen?

Die Gebühren variieren stark: Staatliche Hochschulen verlangen geringe Semesterbeiträge, private Hochschulen können monatliche Gebühren erheben. Zusätzlich sollten Sie Kosten für Fachliteratur, Fahrtwege und Prüfungsgebühren berücksichtigen.


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