7 wichtige Gründe für einen Jobwechsel in der Altenpflege

jobwechsel in der altenpflege

Einen guten Job zu haben ist wohl unser aller Wunsch. In ihm können wir uns einbringen, uns entwickeln und selbst verwirklichen. Zumindest sollte es so sein und wir finden, dass man sich, gerade im Bereich der sozialen Dienstleistung, mit seinem Job und seinem Arbeitgeber identifizieren sollte. Doch was, wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht mehr der Fall ist. Verstehen Sie uns nicht falsch. Wenn Sie einen wirklich guten Job haben, dann freuen wir uns für Sie. Doch gibt es auch in der Altenpflege viele Kollegen, die zunehmend gefrustet sind. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und arrangiert sich auch mit unangenehmen Situationen. Wir finden: Das muss nicht sein! Wir möchten Ihnen Situationen und Gegebenheiten aufzeigen, in denen Sie ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken sollten. Nicht für uns! Für Sie selbst!

  1. Ausbildung beendet – wie geht`s weiter?

Zum Ende einer Ausbildung stellt sich meist die Frage, wie es nun weitergehen soll. Das gilt natürlich auch für die Altenpflege. Nicht jeder erhält die Chance in seinem Ausbildungsbetrieb sein Berufsleben fortzusetzen. In dem Zusammenhang sei aber auch die Frage gestattet, ob es immer sinnvoll ist, als frisch examinierter Altenpfleger bei seinem Ausbilder zu bleiben. Nicht selten entstehen Probleme in der Zusammenarbeit. Gestern noch ein Azubi, der Anweisungen erhält. Heute eine examinierte Pflegefachkraft, die Anweisungen erteilt. Mit dem Wechsel der Rolle kommt nicht jeder zurecht. Den Job zu wechseln kann eine gute Alternative sein.

  1. Karriere ankurbeln

Gerade in kleinen Betrieben fällt es oft schwer, auf der Karriereleiter nach oben zu steigen. Die Führungspositionen sind meist besetzt und oft ist es so, dass eine freie Position gerne durch eine „externe“ Person besetzt wird, die neue Ideen mit ins Haus bringt. Nach einer abgeschlossenen Weiterbildung in der Altenpflege kann es also sinnvoll sein, sich nach einer neuen Herausforderung umzusehen. So wird man selbst zu der Person, die eine Einrichtung mit innovativen Ideen bereichern kann.

  1. Eigene Ziele und Erwartungen erfüllen

Jeder Altenpfleger hat eine Vorstellung davon, wie er seinen Job ausüben möchte. Stimmen die eigenen Erwartungen mit denen der Kollegen überein, lässt sich gut arbeiten. Aber wie häufig kommt es vor, dass man das Gefühl hat pausenlos gegen Windmühlen zu kämpfen.  Gleiches gilt, wenn die Vorgaben des Arbeitgebers nicht mit den Idealen der Pflegekraft übereinstimmen. Auch dann sollte ein Jobwechsel in Betracht gezogen werden.

  1. Veralteter Führungsstil

Es gibt nicht den einen Führungsstil, der sich immer und überall umsetzen lässt. Daher wird in vielen Führungsseminaren ein „situativer“ Führungsstil vermittelt. Das bedeutet, dass der Vorgesetzte seinen Führungsstil der jeweiligen Situation anpasst. Mal agiert er als „Coach“, mal als Demokrat, mal autoritär. Leider gibt es noch immer Führungskräfte, die meinen die Leistung ihrer Mitarbeiter mit Druck und Autorität steigern zu können. Hier ist häufig ein hoher Krankenstand und eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter zu bemerken. Aus gutem Grund. Ehe man mit Angst und Bauchschmerzen zur Arbeit geht, sollte auf jeden Fall ein Jobwechsel ins Auge gefasst werden.

  1. Wenn der Job „krank“ macht

Gerade Pflegekräfte stehen in dem Ruf, mehr für andere Menschen zu sorgen, als für sich selbst. Hinzu kommt, dass die Altenpflege kein leichter Job ist. Die körperlichen und seelischen Belastungen können sehr hoch sein. Das ist nichts Neues. Die entscheidende Frage ist, wie Sie und Ihr Arbeitgeber mit den Risiken umgeht, die der Beruf mit sich bringt. Wie Sie für sich selbst sorgen, können wir Ihnen natürlich nicht vorschreiben.  Ihr Arbeitgeber hingegen, sollte im Rahmen seiner Möglichkeit, Ihre Gesundheit fördern. Sind jedoch Überstunden, Krankheitsvertretungen und der Verzicht auf freie Wochenenden an der Tagesordnung, dann sollte ein Jobwechsel überlegt werden. Gleiches gilt, wenn beispielsweise keine Hilfsmittel, wie z.B. Tuch-Lifter etc., zur Verfügung gestellt werden.

  1. Leitungswechsel

Ein sehr häufig genannter Grund für einen Jobwechsel, stellt ein Leitungswechsel dar. Je höher in der Hierarchie eine Position neu besetzt wird, desto gravierender können die Veränderungen sein. Das muss zunächst nichts Schlechtes bedeuten. Man sollte jedem eine Chance einräumen und abwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Haben Sie jedoch das Gefühl, dass nun ein radikaler Sparplan angesagt ist, in Form von Personalkürzungen oder Kürzungen von Vergünstigungen bzw. Boni, dann sollte ein Jobwechsel in Frage kommen.

  1. Gehalt

Wir haben einen sozialen Beruf. Wir kümmern uns gerne um andere Menschen, um sozial Schwache und um Benachteiligte. Das heißt jedoch nicht, dass wir umsonst arbeiten. Auch Altenpfleger müssen eine Familie ernähren und möchten sich kleine und große Wünsche erfüllen. Auch, wenn Geld ein schlechter Motivator ist, sollte am Ende des Monats eine annehmbare Summe auf dem Gehaltsstreifen stehen. Wenn man das Gefühl hat, im Verhältnis zu seinen Kollegen bedeutend weniger zu verdienen und der Arbeitgeber bei diesem Thema auf „Durchzug“ stellt, dann sollten Sie sich selbst fragen, was sie noch in diesem Betrieb hält.

Sollten Sie jetzt der Meinung sein, dass einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, dann schauen Sie sich doch gleich einmal unsere Stellenangebote aus der Altenpflege an.


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