Wohnbereichsleitung Gehalt – was verdient man in der Altenpflege

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Wohnbereichsleiter sind unverzichtbar in Altenpflege- und Krankenpflegeeinrichtungen aller Art. Sie sind für einen bestimmten Wohnbereich der Pflegeeinrichtung zuständig und ein wichtiges Bindeglied zwischen den Pflegekräften und der Chefetage. Das Wohnbereichsleitung Gehalt hängt von vielen Faktoren ab: Eine Wohnbereichsleitung koordiniert wie auch die Pflegedienstleitung nicht nur den Dienstplan in seinem Wohnbereich, er setzt auch die wirtschaftlichen Vorgaben der Einrichtungsleitung um, ist bei Fragen und Problemen die erste Anlaufstelle und vermittelt bei Konflikten zwischen Pflegekräften und Patienten.

Wer Wohnbereichsleitung werden möchte, sollte sich mit ganzem Herzen für die Belange seines Wohnbereichs einsetzen und nicht nur nach einem höheren Gehalt streben. Der Beruf des Wohnbereichsleiters ist ein verantwortungsvoller Beruf, aber wird er auch entsprechend entlohnt? Abhängig ist das Gehalt von verschiedenen Faktoren, beispielsweise der Anzahl der Mitarbeiter und Patienten im untergeordneten Wohnbereich. Doch auch die Abhängigkeit der Pflegeeinrichtung von einem Tarifvertrag und die deutsche Region, in der die Pflegeeinrichtung ansässig ist, haben einen großen Einfluss auf das Gehalt.

Welches Gehalt verdient eine Wohnbereichsleitung im Durchschnitt?

Das durchschnittliche Gehalt eines Wohnbereichsleiters in Deutschland beträgt 3.180 Euro brutto im Monat. In den einzelnen Bundesländern unterscheidet sich das Einkommen jedoch deutlich. Spitzenreiter ist Hamburg, wo Wohnbereichsleiter im Durchschnitt ein monatliches Bruttogehalt von 3.120 Euro erhalten. In den neuen Bundesländern wird jedoch ein geringeres Gehalt gezahlt. Das Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt mit einem durchschnittlichen Bruttolohn von 2.850 Euro im Monat.

Wir haben eine Umfrage unter all unseren Bewerbern aus der Altenpflege durchgeführt und dabei folgende Durchschnittswerte als ermittelt:

Bundesland Durchschnittsgehalt in Euro als Wohnbereichsleitung
Baden-Württemberg 55,000
Bayern 53,000
Berlin 50,000
Brandenburg 48,000
Bremen 49,000
Hamburg 52,000
Hessen 54,000
Mecklenburg-Vorpommern 46,000
Niedersachsen 51,000
Nordrhein-Westfalen 53,000
Rheinland-Pfalz 50,000
Saarland 49,000
Sachsen 47,000
Sachsen-Anhalt 46,000
Schleswig-Holstein 48,000
Thüringen 45,000

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Mit Weiterbildungen das Wohnbereichsleitung Gehalt aufbessern

Wer als Wohnbereichsleitung arbeiten möchte, benötigt zuerst eine abgeschlossene Ausbildung als Alten- oder Krankenpfleger – außerdem ist eine professionelle Bewerbung als Wohnbereichsleitung von Vorteil. Nach mindestens einem Jahr Berufserfahrung ist der Beginn einer Weiterbildung zum Wohnbereichsleiter möglich. Diese Weiterbildung erfolgt in der Regel parallel zum Beruf in Weiterbildungsstätten vor Ort oder über die Teilnahme an einem Fernstudium. Je nach Einrichtung finden die Veranstaltungen nach Feierabend oder am Wochenende statt, auch Blockveranstaltungen sind möglich. Die Dauer der Weiterbildung ist von der Einrichtung abhängig: Sie beträgt mindestens 1 Jahr, kann aber auch bis zu 3 Jahre betragen.

Im Laufe der Weiterbildung werden dem Teilnehmer neben rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen auch Management- und Führungs-Techniken vermittelt. Die Teilnahme an der Weiterbildung wird in der Regel nicht vergütet, sondern sie ist kostenpflichtig. Außerdem können neben der Grundgebühr weitere Zusatzkosten für Bücher und Materialien entstehen. Haben die Teilnehmer die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen, dürfen sie die zertifizierte Berufsbezeichnung Wohnbereichsleiter tragen. Haben Sie nun Interesse an einer neuen Herausforderung? Bei uns finden Sie viele exklusiven Stellenangebote als Wohnbereichsleitung.

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